 |
TuS Jena Burgaupark Ladybasket
-
Rist Scala Ladybaskets 45-64 (13-18|11-14|6-13|15-19)
Selten waren Ursachen für einen Spielausgang so deutlich zu erkennen wie bei dieser ersten Saisonniederlage der Burgaupark Ladies.
Die Gäste aus Hamburg waren von Beginn an wacher und aggressiver und brannten auf Revanche für die kürzlich erlittene Niederlage beim Jenaer Sparda- Bank- Cup. Nicht das man den Gastgeberinnen eine schwache Leistung vorwerfen könnte, aber es fehlte von Beginn an immer etwas Fortune in den Aktionen.
In der Statistik liest sich das dann mit 15 von 45 Treffern aus der Mitteldistanz und auch nur 4 erfolgreichen Dreiern (von 20), während die Rist- Ladybaskets eine um 10 Prozentpunkte höhere Trefferquote aufweisen konnten.
Topscorerin Jenny Menz arbeitete wieder sehr gut beim Rebound, konnte aber in der Offense diesmal nur 6 Punkte beisteuern, vielleicht ein Verdienst der angekündigten Sonderbewachung, vielleicht aber auch Resultat einer Fußverletzung, mit der sie bereits ins Spiel einstieg. Antje Skorsetz konnte offensiv am meisten Akzente setzen und hatte am 16 Punkte auf dem Konto.
|
|
Pointguard Tanja Schäffner „erfreute“ sich ständiger körperliche Nähe ihrer Gegenspielerinnen und konnte dies nicht immer geeignet kompensieren. So war es die Summe von Kleinigkeiten, die das Jenaer Spiel zunehmend lähmte und letztlich auch wieder einmal die Kanadierin Taryn Turnbull, die unauffällig agierte, aber immer wenn es eng wurde, Verantwortung übernahm und so immerhin 19 Punkte und 16 Rebounds sammeln konnte.
Dennoch gab es Erfreuliches vom Spiel zu berichten. So stand mit der 29jährigen Alexandra Offhaus zum ersten Mal eine Spielerin auf dem Feld, vn der sich die Verantwortlichen Entlastung auf den großen Positionen erhoffen. Sie trainierte bisher nur zwei mal mit dem Team und es bedarf sicher noch einer gewissen Eingewöhnungszeit. In der letzten Saison war Alexandra für den Lokalrivalen aus Gotha aktiv und sammelte dort schon Erfahrung in der 2.DBBL.
Für die TuS- Damen ist diese Niederlage ärgerlich, aber kein Beinbruch, vorausgesetzt, man findet rasch den Spielfaden wieder, am besten schon beim nächsten schweren Auswärtsspiel in Dorsten. Der Aufsteiger ist zu Saisonbeginn etwas höher eingeschätzt worden als es seine bisherige Bilanz ausweist, und so sind die Voraussetzungen für eine spannende und evtl. richtungsweisende Begegnung nächsten Samstag gegeben.
|