USV Ladies@facebook
Partner der USV Ladies
Spielinfos & Tabelle

Letztes Spiel

BC Erfurt

vs.

USV Jena

65:49

 

 

Mehr Infos

Nächstes Spiel

 

 

Mehr Infos

Unbenanntes Dokument

 Team

Punkte

1.

USV Jena

10

2.

KSSV Victoria Weimar-Schöndorf

6

3.

Funtastic Basketball Arnstadt

4

4.

BIG Gotha

1

5.

Ladybaskets Jena e.V. III

0

TuS Jena Burgaupark Ladybaskets - Chemcats Chemnitz

Trotz Niederlage versöhnlicher Saisonabschluss für die Jenaer Ladies

TuS Jena Burgaupark Ladybaskets

-

Chemcats Chemnitz

51:76 (10:17|12:18|13:18|16:23)


Die Ausgangssituation vor dem Ostderby der TuS Jena Burgaupark Ladybaskets gegen die Chemcats aus Chemnitz war klar: der Tabellenzweite aus Sachsen wollte mit einem guten Gefühl die Hauptrunde abschließen und in die Playoffs starten, das Jenaer Team wollte beweisen, dass man sich in der Saison ein paarmal unter Wert verkauft hatte und mit den Spitzenteams der Liga durchaus mithalten kann.

Das Spiel begann zäh, was aber nicht unbedingt negativ gemeint ist. Viel mehr stand eher die Defense im Vordergrund. Jenas Spielerinnen hatten fast das sprichwörtliche Messer zwischen den Zähnen und zwangen die Chemcats ein ums andere Mal zu schwierigen Würfen. Doch hier zeigte sich gleich ein Problem, die Rebounds. Zu oft gab man am offensiven Brett den Ball her und damit Danielle Ward und Jana Heinrich die Chance, nah Brett abzuschließen. Offensiv lebte man in der ersten Halbzeit vor allem von der gut aufgelegten Antje Skorsetz. Ihre 7 Dreier im Hinspiel schienen den Chemnitzer Trainer nicht zu besonderer Vorsicht mahnen zu lassen, das bestrafte die Jenenserin mit 15 Punkten in den ersten 20 Minuten. Allerdings war auch viel Pech dabei, etliche Würfe 

schienen schon drin um dann doch wieder hinaus zu springen. Gerade die durch Krankheit geschwächte Jenny Menz hatte offenbar einfach ein wenig Pech an den Händen, kämpfte aber wie alle anderen bis zur Schmerzgrenze. Zur Halbzeit lag das Team von Wolfgang Meier 22:35 hinten. Man hatte das Gefühl, das es auch 30:30 hätte stehen können, wenn denn 2 Würfe mehr gefallen, 2 Rebounds weniger bei Chemnitz gelandet oder 2 Pfiffe der sächsischen Schiedsrichter anders ausgefallen wären.

Trotzdem ging es zuversichtlich in die 2. Halbzeit. Im dritten Viertel hatten insbesondere Laura Masek und Jenny Menz die Rebounds besser im Griff, doch nun punkteten die Chemnitzer Profis Danielle Ward und Cassady Moore vermehrt im 1 gegen 1. Ein Run Mitte des Abschnitts brachte das Heimteam auf 10 Punkte ran, doch hatte man nicht das nötige Glück, um das Spiel weiter eng zu gestalten. So folgte ein Chemnitzer Lauf, der zu einer 18 Punkte Führung mit Viertelende reichte. Im Schlussabschnitt kamen Tanja Schäffner und Co wieder auf 10 Punkte heran. Doch die Kräfte schienen mehr und mehr zu schwinden und ebenso die Moral nach einer strittigen Situation an der Mittellinie, die die beiden Unparteiischen zu Chemnitzer Gunsten entschieden.

Das am Ende eine Niederlage mit 25 Punkten zu Buche steht ist wohl eher dem Umstand geschuldet, das am Ende das Gästeteam zu einigen einfachen Punkten nach Jenaer Ballverlusten kam. Unzufrieden waren nach dem Spiel aber weder die Trainer noch die Spielerinnen. Hatte man doch bewiesen, dass man kämpfen kann und insbesondere dann das Spiel im Griff hatte, wenn beim Gegner nicht alle Profis auf dem Feld standen.

Jetzt heißt es für die meisten Burgaupark Ladies erst einmal entspannen, bevor es in 3 Wochen wieder mit lockerem Spiel- und Athletiktraining weiter geht. Für Jenny Menz und Laura Masek stehen die nächsten Lehrgänge in den Nationalmannschaften an, bei denen sie sich für die Europameisterschaften empfehlen wollen.