Rist Scala Ladybaskets - Tus Jena Burgaupark Ladybaskets
Derzeit keine Wiederholungen
![]() |
Rist Scala Ladybaskets – TuS Jena Burgaupark Ladybaskets
In der letzten Saison hatte man in einem kräfteraubenden Spiel erstmals den SC Rist Wedel bezwungen. Auch in der Vorbereitung konnte man das neuformierte Hamburger Team schlagen. Und deshalb wurde auch zu diesem Heimspiel fast alles so gemacht, wie beim letzten Mal. Man reiste etwas eher an und verweilte noch auf einen Kaffee in der Innenstadt. Aber die Trainer hatten schon Sorgenfalten ob des Reboundverhaltens auf der Stirn, woraus, neben diversen Ballverlusten und leichten Punkten, auch leichte Foulprobleme resultierten. So standen zur Halbzeit bei Laura Masek und Tanja Schäffner bereits 3 Fouls auf der Anzeigetafel. Ebenso störte man sich etwas am nicht konsequent genug gesuchten Weg zum Korb, der bei den strengen Unparteiischen oft mit 2 Freiwürfen belohnt wurde. Dennoch führte man nach den ersten 20 Minuten mit 5 Punkten. |
| Statt selbstbewusst aus der Kabine zu kommen, verschliefen die Jenaerinnen wieder einmal den Neustart und Wedel gelang es, das Spielmoment zu ihren Gunsten zu drehen. Zunächst passierte ergebnistechnisch zwar nichts, aber man ließ sich immer wieder den Schneid abkaufen und schaute zunehmend bei den Gastgeberaktionen nur noch zu. Durch eine immer noch recht ordentliche Wurfquote blieb man aber im Spiel und führte auch vor dem letzten Spielabschnitt noch mit 3 Punkten.
Doch dann trafen die Wedlerinnen auch schwierige Würfe und erarbeiteten sich immer wieder zweite Wurfchancen am offensiven Brett. Sehr ausgeglichen und abgezockt zeigten sichen nun die Hansestädter. Die Jenaer Ladies hingegen verfingen sich etwas in Einzelaktionen, die aber allzu oft auch nicht konsequent zum Abschluss gebracht wurden. Mitte des dritten Viertel stand das Spiel immer noch auf Messers Schneide und man war immer zwischen 2 und 6 Punkten Rückstand. Es gelang aber nicht mehr, den Spieß umzudrehen. Symbolisch vielleicht das Ende des Spiels, als die 3 Topscorerinnen Schäffner, Skorsetz und Menz ausgefoult auf der Bank Platz nehmen mussten- ein Bild, welches es so noch nie gab. Ein kleiner Lichtblick lediglich: nach ihrer schweren Fussverletzung stand Nathalie Lyssenko erstmals in dieser Saison im Kader und es reichte auch für einen Kurzeinsatz. Nun gilt es, in den nächsten Heimspielen die Spannung mal wieder über 40 Minuten zu halten, um auch die Niederlagen der Hinrunde nicht zu wiederholen. |
|

