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BC Erfurt

vs.

USV Jena

65:49

 

 

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 Team

Punkte

1.

USV Jena

10

2.

KSSV Victoria Weimar-Schöndorf

6

3.

Funtastic Basketball Arnstadt

4

4.

BIG Gotha

1

5.

Ladybaskets Jena e.V. III

0

Chemcats Cehmnitz - TUS Jena Burgaupark Ladybaskets

Spiegelbild – Niederlage gegen Tabellenführer

Chemcats Cehmnitz

-

TUS Jena Burgaupark Ladybaskets

83-47 (18-6|16-19|26-12|23-10)



Nach zwei freien Wochenenden konnten die TuS Jena Burgaupark Ladybaskets wieder in den Ligaspielbetrieb eingreifen. Sie hatten die Pause genutzt, um Blessuren auszukurieren, die beim Jenaer Minikader doppelt ins Gewicht fallen. Die Aufgabe, mit der evtl. die Negativserie beendet werden sollte, war bei einem der Staffelfavoriten zwar sehr schwer, aber die TuS Damen gingen motiviert ins Ostderby in der Chemnitzer Hartmann Halle.
Die Gastgeber wollen nach Insolvenz und Zwangsabstieg wieder zurück ins deutsche Oberhaus und spielen gleich mit 3 US Girls. Bisher hatte sich die sächsischen Damen auch erst einen Ausrutscher geleistet – gleich am ersten Spieltag beim sehr starken Überraschungsteam aus Rotenburg.
Bei Spielbeginn war aber zunächst sehr schnell das Jenaer Selbstvertrauen dahin, man kassierte gleich 4 Punkte und 3 Fouls und Antje Skorsetz wurde nach 3 Fehlern in Folge auf die Bank beordert. So hing das Spiel wieder einmal ausschließlich an  „T.“ (Tanja Schäffner).
Nach Auszeit und Rückkehr von Shootingguard Skorsetz zeigte das Team aber Reaktionen. Gleich viermal netzte sie ein  und riss ihre Mannschaft mit. Aus dem 6:18 Viertelstand konnten die Ladies nach 17 Minuten ein 21:22 machen und stellten die Sachsen immer wieder vor Probleme. 

Es war die erstligaerfahrene Jana Heinrich, die die Weichen für den Favoriten wieder auf Sieg stellte. Hier ein Block, dort ein, nein zwei Dreier und meist trotz Gegenspielerin. So ging es mit 25:34 aus Jenaer Sicht in die Halbzeit.
Was folgte war hoffentlich kein Offenbarungseid der TuS Damen. Halbherzig im Angriff, resignierend in der Verteidigung ließ man sich schnell den Schneid abkaufen und lief nur noch hinterher. Topscorerin Jenny Menz erwischte einen rabenschwarzen Tag, auch Laura Masek ließ sich von Jana Heinrich, Christina Schnoor und Julia Schmidt beeindrucken.
Die ehemalige Chemnitzerin Manuela Sturmhöfel war bemüht und setzte Akzente. Neuzugang Alexandra Offhaus kommt immer besser ins Spiel und konnte unterm Chemnitzer Korb einige Male gut agieren. Aber all das – und auch bemerkenswerte 25 Punkte von Antje Skorsetz (7/12 3er) – reichte nicht für eine akzeptable zweite Halbzeit.
Vielleicht ist der Kader wirklich an seiner – vor allem mentalen – Leistungsgrenze. Man eröffnete die Saison mit 3 Siegen, war kurzzeitig Tabellenführer und wurde nun durchgereicht. Theoretisch geht es am nächsten Wochenende wieder neu los: Beginn der Rückrunde in Quakenbrück. Dort erwartet die TuS Mannschaft sicher ein motivierter Gegner, der sich kontinuierlich gesteigert hat und sicher darauf brennt, die Niederlage in Jena wettzumachen. Viel Arbeit also für Spielerinnen und Trainer, sich kurz vor Jahresschluss noch einmal maximal zu aktivieren