TuS Jena Burgaupark Ladybaskets - OSC Panthers Osnabrück
Burgaupark Ladybaskets schlagen Aufstiegsaspiranten in spannendem Spiel
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TuS Jena Burgaupark Ladybaskets – OSC Panthers Osnabrück 65-62 (13:14|22:18|10:12|20:18)Das Interessante an Spielsportarten ist, das der Erfolg jeder Strategie bei noch so guter Ausführung immer vom Gegner abhängt. Der OSC Osnabrück hat im Sommer ein starkes Team zusammengestellt, um in der Liga ganz oben anzugreifen. Gegen die wieder nur zu siebt antretenden Burgaupark Ladies entschied man sich für eine Ganzfeldverteidigung, um maximalen Druck auf die Gastgeber auszuüben. Ganze 21 Ballverluste von Jena bzw. 13 Ballgewinne bei Osnabrück scheinen für den Erfolg dieser Maßnahme zu sprechen. Aber vielleicht war es eben genau dieser permanente Druck, der die Jenaerinnen 40 Minuten wach hielt und sie aufforderte, auch die letzten Reserven, der zugegebenermaßen schwindenden Kräfte, zu mobilisieren. Beide Teams begannen nervös, und so stand es fast 2 Minuten 0:0. Nach dem ersten Korb für Osnabrück forderten die mitgereisten Gästefans lautstark, diesen rasch auf der Anzeigetafel anzuzeigen. Vielleicht ahnten Sie, dass es vermutlich doch schwieriger wird, hier in Führung zu bleiben. Die ersten Signale für den TuS setzte Laura Masek. Ähnlich wie im letzten Heimspiel setzte sie sich ein ums andere Mal in Szene und versenkte ihre Würfe. Bis zur Halbzeit hatte sie schon wieder 12 Punkte gesammelt. Aber dies war auch die Krönung des Teamworks der Ladies. Wie schon oben erwähnt – jeder Ballverlust, den der OSC forcierte, forderte den Kampfgeist aller heraus. Bärenstark dabei Jenny Menz in der Arbeit am eigenen Brett. Am Ende hatte sie, obwohl eigentlich Flügelspielerin, 14 Rebounds gefischt. |
| Vor allem die Entschlossenheit, wie sie die Bälle sicherte schuf Respekt beim Gegner und strahlte Zuversicht für das eigene Team aus. Den Gästen gelang es nie, sich abzusetzen, beim 26:25 gingen die TuS- Damen sogar in Führung und mit 35:32 in die Halbzeitpause. Rasch egalisierte Osnabrück danach den Rückstand, aber immer wenn sie einen Mini- Run hatten, trafen jetzt die Jenaer Außenspielerinnen von jenseits der Drei- Punkte Linie. Es zehrte sichtlich an den Nerven des Aufstiegsaspiranten, dass sie aus ihren Investitionen in die Presse nichts Zählbares herausbekamen. Wie viel Kraft das Burgaupark- Team insgesamt einsetzte, wurde dann am Ende deutlich. Trotz der insgesamt zufriedenstellenden Wurfquote an diesem Tag, verlegte man in den letzten Minuten einige fällige Freiwürfe, ohne allerdings den Gesamterfolg damit noch zu gefährden. 39 Rebounds und 6 Dreier sicherten so einen überraschenden – aber völlig verdienten Heimsieg. Das freie nächste Wochenende hat man sich also redlich verdient. Zwar waren die Burgaupark Ladybaskets nur gute 3 Stunden Tabellenführer, da dann das Überraschungsteam aus Rotenburg nachlegte, aber trotzdem sind sie erneut ganz oben mit dabei. | |

